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Häufige Fehler bei der Immobilienfinanzierung

So vermeiden Sie häufige Fehler

(1) Finanzierungsplan

Ein Grund für die hohen Zahlen von Zwangsversteigerungen in den vergangenen Jahre liegt darin, dass sich viele Immobilienkäufer und Häuslebauer finanziell übernehmen.
Auch wenn die Zukunft immer Unsicherheit mit sich bringt, können Sie das Risiko eines finanziellen Ruins durch eine realistische und ehrliche Finanzierungsplanung deutlich senken. Achten Sie bei Ihrer Planung darauf, dass das Ende der Zinsbindungsfristen mit dem Ende von Sparverträgen zusammenfällt.
Sollte trotz solider Planung dennoch einmal ein finanzieller Engpass auftreten, wenden Sie sich am besten frühzeitig an Ihre Bank. In den meisten Fällen werden nämlich für die Überbrückungszeit eine Herabsetzung der Raten vereinbart oder sogar die Aussetzung der Ratenzahlungen gewährt. 

(2) Kassensturz

Um einen realistischen Finanzierungsplan aufstellen zu können, fertigen Sie am besten eine detaillierte Übersicht über Ihre Einnahmen und Ausgaben an. Dabei sollten Sie ausreichend Mittel für Lebensunterhalt und Rücklagen vorsehen. Schließlich wollen Sie wegen der Haus- bzw. Wohnungsfinanzierung nicht auf Ihr geliebtes Hobby verzichten. Planen Sie nur Einkünfte ein, die Ihnen zu Hundert Prozent sicher zur Verfügung stehen.
Unregelmäßige Einkünfte nehmen Sie nicht in Ihren Finanzierungsplan auf. Verbuchen Sie diese lieber als Sicherheitsreserven, die Sie beispielsweise für unvorhergesehene Reparaturen benötigen könnten. Jährliche Einnahmen (z.B. Eigenheimzulage) müssen vorfinanziert werden.

Heutzutage können leider nicht alle sicher sein, dass sie ihren Arbeitsplatz auch noch in 10 Jahren haben werden. Deswegen sollten Sie finanzielle Reserven anlegen, um die Finanzierung Ihres Traums auch noch mit deutlich geringeren Einkünften bestreiten zu können.

Ein weiteres Risiko, das Ihren Finanzierungsplan durchkreuzen kann, besteht im Bauträgerkonkurs. Erste Hinweise für die Stabilität eines Unternehmens geben Referenzobjekte und dessen Größe. Letztendlich schützt aber nur der Abschluss einer freiwilligen Baufertigstellungsversicherung.

(3) Darlehen

Die tatsächlichen Kosten eines Darlehens drückt der Effektivzins aus. Anders als beim Nominalzins gehen hier auch die zusätzlichen Kosten eines Darlehens wie Bearbeitungsgebühren und Bereitstellungsgebühren mit ein.

Für Ihr Hypothekendarlehen wählen Sie in Zeiten niedriger Zinsen am besten eine lange Zinsfestschreibung von 10 bis 20 Jahren, in Zeiten mit hohen Zinsniveau dagegen kurze Laufzeiten.
Wer sich nicht nur ein eigenes Heim, sondern auch Familienzuwachs wünscht, der sollte mit seiner Bank über eine mögliche Änderung der Raten während der Zinsbindungsfrist sprechen.
Ein vereinbartes Sondertilgungsrecht verbinden die Banken zumeist mit einem Zinsaufschlag.

(4) Fördermittel

Erkundigen Sie sich nach der Dauer und den Vergabekriterien von Fördermitteln, da diese von Zeit zu Zeit geändert werden. Außerdem besteht das Risiko, dass sich nach Ablauf der Förderung die Zinsen drastisch erhöhen.

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