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Der Immobilienmarkt 2014 in Trends und Zahlen

Donnerstag 02. Januar 2014

Immobilienbesitzer, Mieter und auch Investoren müssen sich im Jahr 2014 einigen Besonderheiten stellen. Dier Immobilienmarkt wird durch neue Regelungen umgestaltet, die verschiedene Vor- und Nachteile mit sich bringen. Über aktuelle Trends und spezifische Änderungen informiert das ImmoSuche Magazin in diesem Beitrag. In der Bundesrepublik gibt es einige Regionen und Städte, in denen sich die Miet- und Immobilienpreise bereits seit geraumer Zeit nach oben bewegen. Neu hinzu kommt nun in einigen Bundesländern beispielsweise eine höhere Grunderwerbsteuer, die Mehrkosten mit sich bringt und Auswirkungen auf das Investitionspotenzial an verschiedenen Standorten hat.

Erhöhung der Grunderwerbsteuer in verschiedenen Bundesländern

Ab diesem Jahr müssen Immobilienkäufer beispielsweise in Berlin, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein tiefer in die Tasche greifen. Die Grunderwerbsteuer beläuft sich in Schleswig-Holstein beispielsweise auf 6,5 Prozent, einem aktuellen neuen Spitzenwert. In Berlin wird für den Kauf von Immobilien seit dem 1. Januar 2014 eine Grunderwerbsteuer von 6 Prozent fällig.

Bis zum Jahr 2006 wurde der Grunderwerbsteuersatz einheitlich festgelegt und betrug damals 3,5 Prozent. Die Bundesländer können jedoch seither individuelle Regelungen vornehmen, sodass es zu einer sehr unterschiedlichen Verteilung der Grunderwerbsteuer kommt. So bleibt es für Immobilienkäufer in Sachsen und Bayern bislang noch bei einer Grunderwerbsteuer von 3,5 Prozent. Inwiefern eine weitere allgemeine Reform der Grundsteuer Eigentümer und Mieter belastet, bleibt abzuwarten.

Neue Herausforderungen in 2014: Der Immobilienmarkt im Fokus

Der Immobilienmarkt in Deutschland muss heterogen betrachtet werden, denn je nach Standort und Lage ergeben sich unterschiedliche Tendenzen. Preissteigerungen werden insbesondere weiter in Metropolen wie München oder Frankfurt am Main erwartet. Neben Wohnungen direkt in Frankfurt oder Immobilien in München, die aufgrund eines hohen Preisniveaus nicht für jeden Interessenten geeignet sind, wächst auch das Interesse an Wohnraum und Immobilien in umliegenden kleineren Städten und Gemeinden nahe der Metropolen.

Auch in einigen weiteren deutschen Großstädten nimmt die Nachfrage nach Wohnraum aufgrund von Zuwanderung keinen Abbruch. Das Handelsblatt Online legt in diesem Zusammenhang interessante Markteinschätzung vor, die weitere Details zur Immobilienbranche in Deutschland bereithält (vgl. Handelsblatt).