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Energieeffizienz in Mehrfamilienhäusern steigt

Mittwoch 16. Dezember 2015

Die im vergangenen Monat erschienene Energiekennwerte-Studie von Techem dokumentiert eine grundsätzliche Steigerung der Energieeffizienz zwischen 2008 und 2014. In diesem Zeitraum ist der Endenergieverbrauch (Raumheizwärme) jährlich um etwa 1,5 Prozent gesunken. Was bedeutet das für Mieter und Hausbesitzer in Deutschland? Sparsameres Heizen im Fokus

Zum Erreichen des gesetzten klimapolitischen Ziels (-20 Prozent Wärmebedarf bis 2020) bedarf es eines weiterhin bewussten Umgangs mit Energie. Wie die Energiekennwerte-Studie 2015 belegt, gibt es eine anhaltend große Spanne zwischen besonders energiesparbewussten Nutzern und Vielverbrauchern.

Die Daten, die Techem ausgewertet hat, basieren auf den Verbrauchsabrechnungen des Jahres 2014 für bundesweit rund 1,5 Millionen Wohnungen (in 126000 Mehrfamilienhäusern), wobei der Energieverbrauch von Heizung und Warmwasser ausgewertet wurde.

Energieverbrauch hängt stark von Nutzerverhalten und individuellem Bedarf ab

Zwar gibt es einige nicht zu beeinflussende Faktoren, die den Energieverbrauch bestimmen (z.B. Lage der Wohnung im Gebäude), aber auch ebenso viele beeinflussbare Faktoren (z.B. Lüftungsverhalten). Hier sehen die Studienverantwortlichen besonderen Handlungsbedarf, damit der Energieverbrauch in Zukunft noch entscheidender reduziert werden kann. Ebenso entscheidend sind die Modernisierung und das Austauschen alter Heizungsanlagen. Gemäß der Studie können durch entsprechende Erneuerungen etwa 10 Prozent an Energieeffizienz gewonnen werden.

Energiekennwerte ermitteln und analysieren

Die Techem-Studie zu den Energiekennwerten ist Mitte November 2015 bereits zum 16. Mal erschienen und dient in der Immobilienbranche als wichtige Orientierung. Verbraucher, die mehr zum Thema erfahren möchten, können sich unter techem.de/energiekennwerte online informieren.

Bildquelle: Flickr.com – M. Knuth, Windrad, CC BY-SA 2.0