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Ferienimmobilien im Trend

Mittwoch 08. August 2012

Der Immobilienmarkt ist weiter in Bewegung. Einen deutlichen Zuwachs verbucht dabei Wohneigentum für Ferien und Freizeit, was die Preise für Immobilien mancherorts in die Höhe schnellen lässt. Mit dem so genannten ‚Betongold‘, einer Ferienimmobilie als sichere Geldanlage, trotzt so mancher der unruhigen Situation am Finanzmarkt. Das belegen auch Daten einer Umfrage von Fewo-Direkt sowie aktuelle Zahlen von Engel & Völkers Immobilien. Neben Ferienhäusern und anderen Freizeitimmobilien im eigenen Land setzt so mancher Deutscher auch auf eine Immobilie im Ausland, darunter beispielsweise Spanien. Wie das Nachrichtenmagazin FOCUS berichtet, ist die Nachfrage der Deutschen an Ferienimmobilien exponentiell gestiegen. Die Investition in ein eigenes Ferienhaus an der Küste im Norden oder auch in Alpennähe im Süden Deutschlands scheint für Verbraucher zunehmend attraktiver zu sein, um der Euro-, Finanz- und Banken-Krise zu entgehen. Wie die Ferienwohnungen und Ferienhaus Anbieter von Fewo-Direkt in einer Online-Umfrage herausgefunden haben, besitzen 53 Prozent der Deutschen bereits eine entsprechende Immobilie in Deutschland. Den zweiten Platz stellen Freizeitimmobilien in Spanien mit 11 Prozent.

Der Trend zur eigenen Immobilie für Freizeit und Zweitnutzung beeinflusst auch die Immobilienpreise entsprechend. Erst vor kurzem gab das Institut der Wirtschaft bekannt, dass Eigentumswohnungen in Deutschland insgesamt teurer geworden sind. Insbesondere in beliebten Urlaubs- und Ferienregionen haben die Quadratmeterpreise neue Rekordwerte erreicht. Auch aus diesem Grund raten Experten, mehrere Inserate für geeignete Immobilien entsprechend zu vergleichen. Die Top Liste für Freizeitimmobilien in Deutschland führen dabei Regionen wie Sylt und Ausflugsziele wie der Starnberger See an.

Entgegen verschiedener Befürchtungen geht das Institut der deutschen Wirtschaft jedoch nicht davon aus, dass der Markt sich negativ in Richtung einer Immobilienblase entwickelt. Es bestünden deutliche Unterschiede zu Märkten wie Spanien, Irland und den USA, wo das Wohneigentum viel stärker auf Kreditfinanzierung begründet sei als hierzulande.