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Immobilienmarktbericht 2011 vorgestellt

Mittwoch 02. Mai 2012

Der Immobilienmarktbericht Deutschland 2011 bietet eine umfangreiche Datenanalyse zum aktuellen Marktgeschehen. Erfasst werden Angaben verschiedener Gutachterausschüsse, die als objektive Informationsquelle zur Einschätzung von Preisen auf dem Immobilienmarkt gelten. Das 364-seitige Informationsangebot wurde vor kurzem auch von Focus Online aufgegriffen. Dass der Immobilienmarktbericht nicht nur Branchenkennern, sondern auch Verbrauchern wertvolle Informationen zu einer besseren Marktorientierung bietet, zeigt die folgende Darstellung. Den deutschen Immobilienmarkt zu analysieren, ist eine schwierige Aufgabe. Dabei geht es in erster Linie um die Erfassung unterschiedlicher Wertentwicklungen für Immobilien je nach Lage. Deutlich wird dabei beispielsweise, dass Interessenten in einigen Regionen und Städten Deutschlands besonders viel Budget mitbringen sollten. Andernorts fällt die Wohnraumsituation entspannter aus.

Dass viele Deutsche vom Eigenheim träumen, beeinflusst auch das aktuelle Marktgeschehen. Je nach Region variieren dabei die Preise für Baugrundstücke, zu verkaufende Einfamilien- oder Reihenhäuser sowie Neubauwohnungen und andere Mietwohnungen. Wer hier ein Schnäppchen schlagen will, hat immer seltener Gelegenheit dazu. Basierend auf den Daten von mehr als 1.000 kommunalen Gutachterausschüssen hat Focus Online die Ergebnisse des Immobilienmarktberichts 2011 verbraucherfreundlich zusammengefasst.

Immobilien Preise für Grundstücke, Einfamilien- und Reihenhäuser

Beim Baugrund zeigt sich ein besonders großes Preisgefälle. Während man in München durchschnittlich 680 Euro pro Quadratmeter Bauland aufbringen muss, liegt der Preis im Landkreis Uckermark bei vergleichsweise schlappen 15 Euro/Quadratmeter. Nach München gehören die Städte Stuttgart und Düsseldorf zu den Regionen mit dem teuersten Baugrund. Wer günstig bauen möchte, kann neben der Uckermark in die Landkreise Ludwigslust oder Märkisch-Oderland übersiedeln.

Bei vorhandenen Immobilien, die aktuell frei stehen, sind Einfamilienhäuser in Düsseldorf und Wiesbaden besonders teuer. Dabei zeigt sich erneut, dass allgemein die Wohnungsmarktlage in den deutschen Großstädten und Ballungszentren weiter angespannt bleibt. Beim Bau von Reihenhäusern oder Doppelhaushälften muss man beispielsweise auch im Rhein-Main-Gebiet sowie in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart tief in die Tasche greifen. Günstiger, so die Datenerhebung, geht es im Elbe-Elster-Kreis, wo der Quadratmeter Wohnfläche bereits ab 380 Euro verfügbar ist.

Wohnungssituation: Neubauwohnungen und Bestandswohnungen im Vergleich

Bei Bestandswohnungen können Verbraucher durchschnittlich eher Kosten sparen als bei Neubauwohnungen. Aber auch in diesem Bereich entscheidet in erster Linie die Lage über den Preis. Neben langjährigen Spitzenreiter wie München und Starnberg, wo die Mietpreise regelmäßig besonders hoch sind, steigt auch die Nachfrage für das Wohnen in den deutschen Küstengebieten. Dieser Trend zeigt sich auch anhand der steigenden Miet- und Immobilienpreise für Regionen wie den Landkreis Leer.

Nach München mit stolzen 3.800 Euro/Quadratmeter Wohnfläche für eine neue Wohnung reihen sich Starnberg (3.400 Euro/Quadratmeter Wohnfläche) und Hamburg (3.340 Euro/Quadratmeter Wohnfläche) in die Top 3 der teuersten Standorte ein. Der durchschnittlich günstigste Preis für eine Neubauwohnung wurde im Harz Landkreis Schmalkalden-Meiningen (850 Euro/Quadratmeter Wohnfläche) ermittelt, gefolgt vom Salzlandkreis (940 Euro/Quadratmeter Wohnfläche) und dem Landkreis Lichtenfels (1.300 Euro/Quadratmeter Wohnfläche).

Weiterführende Informationen zum Immobilienmarktbericht Deutschland 2011:
– Zusammenfassung auf Focus Online
– Arbeitskreis der Gutachterausschüsse und Oberen Gutachterausschüsse