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Studie: Aktuelle Marktentwicklung bei Wohnimmobilien

Mittwoch 04. Dezember 2013

Der deutsche Markt für Wohnimmobilien bleibt für Investoren weiterhin interessant. Wie ein durch Engel & Völkers vorgelegter Marktbericht verdeutlicht, sind es vor allem kleinere Universitätsstädte und Immobilienstandorte in Ostdeutschland die von der anhaltenden Wohnungsknappheit und dem steigendem Preisniveau in Ballungszentren profitieren. Wie bereits im Vorjahr, zeichnen sich auch in Bezug auf das aktuelle Geschäftsjahr im Marktbericht „Wohnimmobilien Deutschland 2013/2014“ (vgl. Engel & Völkers) hohe Preise für Wohnimmobilien in den großen Metropolen der Bundesrepublik ab. In Städten wie München, Berlin und Hamburg war das Transaktionsvolumen für Wohneigentum im Jahr 2012 besonders groß. Aktuell zur Verfügung stehende Wohnimmobilien werden auch auf Immo-Suche.net vorgestellt.

Wohnimmobilien 
- Ein dynamischer Markt in Deutschland

Neben den Transaktions- und umsatzstarken Ballungszentren verweist der Marktbericht zudem auf das Potenzial von Wohnimmobilien in Städten und Gebieten, die bislang noch am Anfang ihres eigentlichen Wachstumskurses stehen. Hierzu zählen nach Angaben von Engel & Völkers beispielsweise Universitätsstädte in Ostdeutschland, darunter Leipzig und Dresden.

Besonderes Potenzial haben zudem Immobilien, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu aktuell gefragten Standorten und Regionen befinden. Eine stetige Nachfrage bestehe außerdem nach Ferien- und Freizeitimmobilien in beliebten deutschen Ferienregionen, darunter das Alpenland mit dem Tegernsee oder auch die Insel Sylt. Speziell auf diesem Gebiet rechnen Marktbeobachter ebenfalls mit einer ansteigenden Preisentwicklung.

Aktuellen Anforderungen wie der steigenden Anzahl von Ein-Personen-Haushalten muss sich die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft ebenfalls weiter stellen. Nicht zuletzt aus diesem Grund werden Wohnimmobilien in attraktiven Universitätsstädten als gute Investition betrachtet, da dort ein steigender Bedarf an Wohnraum besteht.

Wohneigentum im EU-Vergleich

Deutschland gehört gemessen an der Quote für Wohneigentum noch nicht zu den Spitzenreitern. Der Markt weist aber derzeit einige Wachstumstendenzen auf. Das Saarland übertrifft im bundesweiten Vergleich mit 58 Prozent bei selbstgenutztem Wohneigentum sogar die durchschnittliche Wohneigentumsquote im europäischen Vergleich. So wird die Bundesrepublik gemäß des Marktberichts dort mit einer Wohneigentumsquote von 46 Prozent vorgestellt. Spanien kommt im Vergleich auf einen Anteil von 85 Prozent.