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Studie: Mietpreisvergleich für deutsche Hochschulstandorte

Mittwoch 25. Juli 2012

Zu Beginn eines neuen Semesters wird die Wohnungssuche in den deutschen Hochschul- und Universitätsstandorten besonders stark angefacht. Wer für das kommende Wintersemester 2012/13 noch auf Wohnungssuche ist, muss insbesondere in beliebten Studienstädten längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Vielerorts ist die Anzahl der verfügbaren Wohnungen für Studenten bereits knapp.

Wie das Portal ImmobilienScout24 ermittelte, unterscheiden sich auch die Mietpreise entsprechend dem gewählten Studienstandort. So müssten Studenten beispielsweise in Städten wie Frankfurt am Main, Hamburg, Heidelberg oder München regelmäßig tiefer in die Tasche greifen als zum Beispiel in Aachen, Berlin oder Dresden. Aus der Untersuchung von ImmobilienScout24 ging auch hervor, dass ungefährt jeder dritte Student eine eigene Wohnung bevorzugt. Umso wichtiger, dass am Ende der Mietpreis stimmt. Dabei konnten deutliche Unterschiede bezogen auf den Hochschulstandort festgestellt werden. Am günstigsten wohnen Studenten demzufolge in Nordhausen wo der Quadratmeter Mietfläche mit 4,40 Euro zu Buche schlägt. München erzielt mit 13 Euro/Quadratmeter den Spitzenwert in der Mietpreis-Analyse speziell für 166 Universitäts- und Hochschulstandorte in Deutschland.

Bezogen auf die Mietpreise, können Studenten auch an Standorten einiger Elite-Universitäten sparen. So bietet beispielsweise Dresden moderate Mieten zwischen 6,40 Euro und 7,60 Euro je Quadratmeter. Ähnlich verhält es sich im Fall von Aachen, Berlin und Göttingen. Neben dem thüringischen Nordhausen lohnt sich auch ein Blick auf die Universitäten und Hochschulen im sächsischen Leipzig. Wer hier studiert, muss im Durchschnitt etwa 5 Euro je Quadratmeter einkalkulieren.