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Top 7 Investmentmärkte für Büro- und Gewerbeimmobilien weiter umsatzstark

Dienstag 10. Juli 2018

Büro- & GewerbeimmobilienDeutsche Investmentmärkte weiter auf Wachstumskurs
Wie die German Property Partners (GPP) mitteilt, erreichten die Top-7-Investmentmärkte für Büro- und Gewerbeimmobilien im ersten Halbjahr 2018 ein vorläufiges Gesamtvolumen von 14,05 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus von 27 Prozent. Zu den Top 7 zählen die deutschen Metropolen München, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Köln und Stuttgart.

Anteil der Büro-Objekte beträgt 63 Prozent

Vom Investitionsvolumen in Höhe von 14,05 Milliarden Euro entfällt der Großteil auf Büro-Objekte, deren Anteil im 1. und 2. Quartal 2018 bei 63 Prozent lag und damit unter dem Vorjahresniveau (70 Prozent). Weiterhin befindet sich gut ein Fünftel des Investitionsvolumens in lukrativen Innenstädten. In Euro ausgedrückt beträgt der Anteil von Gewerbeimmobilien in den Central Business Districts 2,81 Milliarden Euro und blieb damit im Vergleich zu 2017 unverändert. Ebenfalls gleich geblieben ist der Anteil der Paketverkäufe, die wie im Vorjahr bei ca. 10 Prozent liegen.

Internationale Investoren auf dem Vormarsch

Vergleicht man die Transaktionen für Gewerbe-Immobilien von 2017 und 2018, so fällt auf, das von den 14,05 Mrd. Euro über die Hälfte auf internationale Investoren zurückgehen. Schon seit mehreren Jahren steigen deren Investitionsvolumen kontinuierlich.

Gleichzeitig sinken jedoch die Spitzenrenditen für Büro- und Gewerbeimmobilien. Im Jahr 2018 liegt der gesamtdeutsche Durchschnittswert bei 3,2 Prozent. Die niedrigste Spitzenrendite wurde mit 2,9 Prozent für Hamburg errechnet, während die höchste in Stuttgart bei 3,5 Prozent liegt.

Prognose 2018: Gesamtinvestitionsvolumen von 29 Mrd. Euro erwartet

Für die zweite Hälfte des Jahres 2018 zeichnen die Analysten von German Property Partners (GPP) ein positives Bild. Die Investitionen in Gewerbeimmobilien sollen weiter steigen und am Ende des Jahres auf insgesamt 29 Milliarden Euro kommen.

Bildquelle: Flickr.com – Arne List, Bürohaus am Oslokai, CC BY-SA 2.0