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Wohnungsbau Förderung im Fokus der Politik

Mittwoch 14. August 2013

In Deutschland muss bundesweit auf den zunehmenden Wandel am Wohnungs- und Immobilienmarkt reagiert werden. Auch in der politischen Debatte rücken Themen wie Wohnungsbau wieder deutlich in den Mittelpunkt. In einem Interview mit der Zeitung Welt beschrieb zuletzt Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Wohnen, welche Maßnahmen von staatlicher Seite entsprechende Förderung darstellen könnten. Zuletzt berichtete das ImmoSuche-Magazin im März über den Wohnungsbau im Ländervergleich. Das Vorantreiben des Wohnungsbau sei eine entscheidende Voraussetzung, um den aktuellen Markterfordernissen gerecht werden zu können. So votiert Ramsauer in diesem Zusammenhang für gezielte Subventionen, die den Neubau – insbesondere in Ballungsräumen der Bundesrepublik – attraktiver machen sollen. Zudem könnten Maßnahmen wie die Erhöhung des Wohngelds für erweiterte finanzielle Hilfen für Verbraucher stehen.

Nach Meinung des Bundesministers Ramsauer könne die Politik durch das Schaffen entsprechender Anreize (z.B. Steuervorteile) und ein gewisses Maß an Entbürokratisierung zum steigenden Investitionsvolumen beim Wohnungsbau beitragen. Auf der Agenda sollten zudem Belange zur Förderung des Immobilieneigentums stehen. Dies diene letztlich auch der privaten Altersvorsorge und könne beispielsweise alternativ zu einer neu geschaffenen Eigenheimzulage auch anhand eines erweiterten Riester-Ansatzes (Eigenheimrente bzw. Wohn-Riester) umgesetzt werden.

Von einer flächendeckenden Explosion der Mietpreise könne man im Fall von Deutschland nicht sprechen, so Peter Ramsauer im Interview (Quelle: WELT). Auch lehnt er eine vermeintliche Mietpreisbremse ab und schätzt den Neubau als leistungsfähiges Modell ein, um Mieten und Kaufpreise am Immobilienmarkt auch in Ballungszentren auf einem stabilen Niveau zu halten. Nach Angaben des Bundesministers müssten in der Bundesrepublik pro Jahr noch etwa 50.000 Wohneinheiten neu gebaut werden, damit der anhaltende Bedarf von insgesamt 250.000 entsprechend gedeckt werden kann.

Die Redaktion von www.immo-suche.net wird das Thema Wohnungsbau weiter verfolgen und im Magazin aktuelle Markttendenzen und auch politische Neuausrichtungen aufgreifen.