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Wohnungsbau in Deutschland – Studien und Trends

Mittwoch 27. MĂ€rz 2013

In der Bundesrepublik wird wieder mehr gebaut. Das geht aus einer aktuellen Studie von LBS Research hervor, wonach pro Jahr nun etwa 2,5 neue Wohnungen je 1.000 Einwohner in Deutschland hinzukommen. Im europÀischen Vergleich belegt der deutsche Wohnungsbau trotz steigender Anzahl an Baugenehmigungen damit allerdings nur einen Platz im guten Mittelfeld. Von einem Wohnungsbau-Boom, so die Studienverantwortlichen, könne man demzufolge nicht sprechen. Im Vergleich zu den österreichischen Nachbarn fÀllt die deutsche NeubautÀtigkeit sogar nur etwa halb so erfolgreich aus. Spitzenreiter im Europa-Vergleich von iFo, Euroconstruct und LBS Research sind Norwegen und die Schweiz. Auch europÀische Staaten wie Polen und Belgien haben der Bundesrepublik gemessen an der Bevölkerungszahl noch einiges voraus. Auf vergleichbarem Niveau mit Deutschland bewegt sich derzeit die tschechische NeubautÀtigkeit.

Herrschte einst in LĂ€ndern wie Spanien und Irland ein regelrechter Boom fĂŒr Wohnungsbau, sind diese MĂ€rkte auch aufgrund aktueller wirtschaftlicher und finanzrechtlicherfinanzrechtlicher Aspekte bereits erschöpft. Spannend bleibt die Betrachtung der Entwicklung fĂŒr Deutschland, denn noch ist nicht abzusehen, ob die NeubautĂ€tigkeit dann tatsĂ€chlich weiter zunimmt und die Bundesrepublik weiter zur europĂ€ischen Spitze aufschließt. In Prognosen fĂŒr das Jahr 2015 geht LBS Research jedoch von einem weiteren Wachstumsschub aus, sodass nach Angaben des Instituts ifo dann insgesamt bis zu 265.000 Wohnungen mehr zur VerfĂŒgung stehen könnten.

FĂŒr den Immobilienmarkt ist der zunehmende Wohnungsbau in Deutschland entscheidend. Nur so kann die steigende Nachfrage fĂŒr Wohnungen, insbesondere in Ballungsgebieten und grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten, langfristig befriedigt werden. Aktuelle Wohnungsangebote zur Miete oder auch zum Kauf können Interessierte auch mit Immo-Suche.net abfragen.

Grafik: ifo/euroconstruct/LBS Research