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Bundesbauminister Ramsauer fordert sozialen Wohnungsbau

Mittwoch 27. Juni 2012

Steigende Mietpreise machen Verbrauchern aktuell insbesondere in den größeren Ballungszentren Deutschlands und Metropolen wie Hamburg und München zu schaffen. Dass Fördergelder des Bundes entsprechend sachgerechter in Initiativen wie sozialen Wohnungsbau gesteckt werden, forderte auch der Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) erneut und nahm damit insbesondere die Länder in die Kritik. Für Geringverdiener und Menschen mit niedrigem Einkommen ist es oft nicht leicht, günstigen Wohnraum zu finden. Dennoch sieht der Bundesbauminister an dieser Stelle ganz besonderen Verbesserungsbedarf. Angesichts weiter steigender Mieten müsse mehr in den sozialen Wohnungsbau investiert werden. Als Länderkompetenz falle die soziale Wohnraumförderung in die Verantwortung der Landesregierungen und sei entsprechend umzusetzen.

Damit Wohnen zur Miete in Städten wie Hamburg oder München nicht zum Luxus wird, plädiert Ramsauer für entsprechende Bauinvestitionen. Hier stünden vom Bund auch entsprechende finanzielle Mittel bereit, die jedoch scheinbar nicht immer wunschgemäß Verwendung fanden. Seine Forderung richtete der Bundesbauminister auch explizit an den GdW, den Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen.

Wer ein entsprechendes finanzielles Polster habe, sei aktuell auch mit einem Wohnungskauf gut beraten. Begünstigt werde dies von einem niedrigen Zinsniveau, das auch Bauherren entsprechend für sich nutzen können. Die Investition in die Immobilienfinanzierung heute garantiere wiederum in der Zukunft finanzielle Freiheiten, unabhängig von Mietpreisen und der variierenden Lage auf dem Wohnungsmarkt.