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Immobilien Preise: Randgebiete schlagen City-Lage

Mittwoch 04. April 2012

Der deutsche Immobilienmarkt befindet sich in ständiger Bewegung. Besonders in den großen Ballungszentren der Bundesrepublik bleibt der Wohnungsmarkt allgemein angespannt. Auf Angebote mit guten Konditionen können Immobilien Suchende vor allem in den Randlagen der deutschen Großstädte rechnen, wie eine aktuelle Erhebung von FOCUS-MONEY zeigt.

Die bayrische Landeshauptstadt München bleibt Spitzenreiter, wenn es um die teuersten Miet- und Immobilienpreise geht. Hier kann der Quadratmeter inzwischen bis zu 20.000 Euro kosten. Nur bedingt günstiger ist es in der Hansestadt Hamburg, wo der Spitzenwert für Immobilien bei 16.000 Euro pro Quadratmeter liegt. Gegenüber der vielerorts teuren City-Lage zieht es viele Wohneigentümer inzwischen in die Randlagen der Ballungszentren. Im Fall von München ist der Pendelverkehr mit Rosenheim und im Fall von Hamburg das Pendeln bis nach Lübeck keine Seltenheit mehr. Das Magazin FOCUS-MONEY hat an dieser Stelle genauer untersucht, inwiefern und wo sich das Umziehen in die Randgebiete rechnet.

Anhand von Ballungszentren wie München, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Köln und Stuttgart werden unter anderem die Preise für Eigentumswohnungen in City-Lage und in nach bestimmten Kriterien ausgewählten Vororten verglichen. Auch die Mobilitätsstudie, durchgeführt von TNS Infratest für Immobilienscout24, belegt, dass es eine steigende Bereitschaft zum Pendeln zwischen Arbeitsstätte und Wohnort gibt. Die sogenannten Randlagen werden von Immobilienmaklern dabei immer häufiger angepriesen und bieten im Vergleich zur City-Lage auch noch Sparpotential. Marktbeobachter erwarten jedoch die Tendenz, dass auch hier Mieten und Quadratmeterpreise in den kommenden Jahren mit wachsendem Interesse und steigender Wohnungsknappheit in die Höhe schnellen.