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IVD Studie: Der deutsche Immobilienmarkt

Mittwoch 27. Februar 2013

Rückblickend auf das Jahr 2012 hat der deutsche Immobilienmarkt beim Transaktionsvolumen ein Plus von 1,45 Prozent erreicht. Auf Basis dieser Hochrechnung des Immobilienverband Deutschland (IVD) wurden demnach private und gewerbliche Immobilien in einem Gesamtwert von 168,25 Milliarden Euro am deutschen Markt gehandelt. Damit erreicht die Immobilienbranche in der Bundesrepublik einen neuen Höchstwert und verspricht sich weiteres Investitionspotential, aus dem Inland sowie auch aus dem Ausland. Welche Besonderheiten zeigt die Marktanalyse noch? Im Jahr 2012 war der deutsche Immobilienmarkt erneut auf Wachstumskurs. Dieser Trend soll sich auch in diesem Jahr fortsetzen, jedoch muss dabei insbesondere die angespannte Marktsituation in vielen deutschen Großstädten und Ballungsgebieten Berücksichtigung finden. Die Immobilienbranche muss sich dabei im Jahr 2013 wieder neuen Herausforderungen stellen.

Gemessen am Transaktionsvolumen, so der IVD, verzeichneten längst nicht mehr fast alle deutschen Bundesländer ein Plus. Auf Wachstumskurs bleiben zwar beispielsweise die Länder Bremen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Berlin, aber in den Ländern Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat das Transaktionsvolumen von Immobilien im vergangenen Jahr abgenommen. Der IVD führt bei diesem Trend beispielsweise die in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2012 erhöhte Grunderwerbssteuer an, die sich entsprechend auf das Geschäft mit Immobilien ausgewirkt habe.

In Bayern wurde im vergangenen Jahr mit 35,8 Milliarden Euro der stärkste Umsatz mit Immobilien kaufen und verkaufen sowie anderen Investionen erzielt. Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg belegen mit einem Transaktionsvolumen von 31,4 Milliarden Euro bzw. 23,39 Milliarden Euro den zweiten Platz und dritten Platz, wobei der Immobilienmarkt mit entsprechenden Rückgängen in beiden Bundesländern schwächelte.